Juni – Nationaler PTBS Awareness Month

Was ist PTBS?

PTBS ist eine Abkürzung für den verhältnismäßig langanhaltenden, und oft chronischen Zustand Posttraumatische Belastungsstörung, die eine Stressreaktion auf schwere psychische Belastungen ist. Die Krankheit zeichnet sich dadurch aus, dass man traumatische Ereignisse durch Rückblenden im Wachzustand oder in Form von Träumen/Albträumen im Schlaf immer wieder nacherlebt. Menschen mit PTBS leiden daher auch häufig unter Reizbarkeit, Schlaf- und Konzentrationsstörungen sowie Gedächtnisstörungen und Stimmungsschwankungen. Die Beziehung zwischen dem Opfer und seinen Angehörigen wird auch oft beeinflusst.

PSTB kann in unterschiedlichem Ausmaß auftreten und es ist daher von Person zu Person unterschiedlich, wie oft, wie viele Symptome und in welchem ​​Ausmaß die Symptome auftreten.

Wie entsteht PTBS und wie wird es behandelt?

Der Zustand tritt meist nach sehr heftigen Ereignissen auf, bei denen man entweder Machtlosigkeit, extreme Angst, starkes Entsetzen oder ähnliches gefühlt hat – entweder für das eigene Leben oder das Leben anderer. Die Störung wird oft mit Soldaten und Krieg in Verbindung gebracht, kann aber auch nach anderen traumatischen Erlebnissen auftreten. Dies könnten z.B. extreme Naturkatastrophen, Unfälle, Raub, Körperverletzung, Vergewaltigung und andere Formen von Gewalt und Folter sein.

Es gibt verschiedene Behandlungsformen und es ist nicht sicher, dass das, was bei einem Betroffenen funktioniert, bei jedem funktioniert. Zuerst ist es jedoch unabdingbar, ein sicheres Umfeld rund um die Behandlung und im Leben des Patienten zu schaffen.

Grob gesagt kann man sagen, dass die Behandlung in zwei Formen erfolgt – psychologisch und medizinisch. Danach kann man in die jeweilige Form eintauchen und sich diese genauer anschauen.

Eine der psychologischen Behandlungen könnte zum Beispiel eine Expositionstherapie sein, bei der der Patient das traumatische Erlebnis – zunächst im Kopf und später in der Realität – unter kontrollierten Bedingungen nacherleben muss. Ziel ist es, die Angst des Patienten schrittweise abzubauen und damit die Handlungsfreiheit zu erhöhen.

Es gibt derzeit keine vollständige Heilung von PTBS, aber es gibt mehrere Medikamente, die eine positive Wirkung haben und die Symptome lindern können. Antidepressiva sind wirksam, weil sie das Wiedererleben (Flashbacks) des Ereignisses herunterspielen und dadurch die Angst, den psychischen Schmerz und evt. körperliche Beschwerden lindern können.

Neben medizinischen Behandlungen sind Benzodiazepine auch eine Option. Diese haben eine bewiesene Anti-Angst-Wirkung. Es besteht jedoch die große Gefahr, sich bei längerer Anwendung daran zu gewöhnen – das heißt, man kann süchtig werden, was auf Dauer schädlich sein kann. Benzodiazepine sollten daher nur bei kürzeren Behandlungen eingesetzt werden.

PTBS kann Ihre Lebensqualität beeinträchtigen und Dinge, die für andere alltägliche Dinge sind, zu einer täglichen Belastung machen. Das könnte z.B. die Einnahme von Vitaminen oder Medikamenten sein, weil man sich nicht erinnern kann. Kibodan hat Pillendosen entwickelt, die es einfach und übersichtlich machen, Ihre Medikamente im Auge zu behalten. Die Pillendosen sind nach Wochentagen sowie Tageszeiten eingeteilt und können so helfen, den Überblick zu behalten.

Der Juni ist der Nationale Monat des Bewusstseins für PTBS und Kibodan möchte daher dazu beitragen, das Bewusstsein für die Erkrankung zu verstärken. Wenn Sie Symptome von PTBS bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, damit Sie die Hilfe erhalten, die Sie brauchen.